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Archive für Oktober 2006
Alternative Treibstoffe für Autos
31.10.2006 von Dietrich Strohmaier.
In dem Artikel “Hohe Benzinpreise umgehen” hatte Wolfgang Willems am 11.9.06 in der Saarbrücker Zeitung über eine Schau mit Autos für alternative Treibstoffe berichtet. Hierzu habe ich wie folgt Stellung genommen:
Ich vermisse eine Aussage über den “Loremo”, ein Auto, das nur 1,5 l/100 km verbrauchen soll, ebenfalls ausgestellt war und sich guten Zuspruchs erfreute. Es ist leicht, arbeitet mit konventioneller Technik und soll 11 000 Euro kosten. Ein solches Auto würde den Geldbeutel entlasten, dem Klima und unserer politischen Lage jetzt eher helfen als die anderen eher exotischen Antriebe.
Das Hybrid-Auto bringt bei hohem Aufwand kaum Ersparnis. Wasserstoff ist (noch) viel zu teuer. Erdgas ist billiger als Benzin/Diesel und erzeugt immerhin 20% weniger CO2, ist aber ein fossiler Energieträger und deshalb nicht nachhaltig.
Ethanol ist der einzige nachwachsende Kraftstoff und hat deshalb Zukunft. Wenn allerdings später einmal die Besitzenden die Äcker beanspruchen werden, damit der Rohstoff dafür angebaut werden kann, müssen die Armen um ihre Nahrungsgrundlage fürchten.
Dietrich A. Strohmaier
Geschrieben in Leserbrief, Verkehr | Drucken | Keine Kommentare »
Den Roßkastanien helfen
24.10.2006 von Dietrich Strohmaier.
Wir unterstützen die Initiative “Rettet die Kastanien” in Saarbrücken und veröffentlichen hiermit deren Pressemitteilung vom 23.10.2006. Der Leiter des Saarbrücker Grünamtes bestätigte die Feststellungen der Gruppe und teilte zudem mit, dass auch in diesem Jahr die Pheromon-Fallen erneuert worden seien.
Stadtkastanien: Laub-Fegen zeigt Wirkung
Die Laubsammelaktionen des letzten Jahres, bei denen Bürger in St. Arnual in Eigeninitiative das Laub der Stadtkastanien abgesammelt und zu den städtischen Grünschnittkontainern gebracht haben, zeigen ihre Wirkung: die Kastanien erholen sich sichtlich vom Schädling Miniermotte.
Als Folge blieb in diesem Jahr das Laub der Kastanien länger grün und der Befall durch die Larven der Motte, die sich im Blattwerk einnisten, ist reduziert. Um den Baumschädling weiter zu bekämpfen und zum Erhalt der Roßkastanien beizutragen, ruft die Initiative “Rettet die Kastanie” wieder die Bürger Saarbrückens auf, in den Straßen ihrer betroffenen Wohnviertel das Kastanienlaub zu fegen und zu entsorgen.
Auch in diesem Jahr werden vom BUND Saar (Bund für Umwelt und Naturschutz) wieder Papiersäcke gestellt, die an den Grünschnittkontainern der Stadt zur Entsorgung abgegeben werden können. Die Säcke sind kostenlos erhältlich am Info-Schalter des Rathauses Saarbrücken oder direkt beim BUND Saar, Geschäftsstelle, Haus der Umwelt, Evangelisch-Kirch-Str. 8. Ebenso kann das Kastanienlaub am Vortag der wöchentlichen Straßenreinigung in die Straßenrinne gefegt werden.
Also: Bürger greift zum Laubrechen!
Weitere Infos: Initiative “Rettet die Kastanie”, Ansprechpartner: Robert Serra, info@rettet-die-kastanie.de
Geschrieben in Presse-Mitteilung, Naturschutz | Drucken | Keine Kommentare »
SZ-Leserbrief bzgl. Autofahren
02.10.2006 von Dietrich Strohmaier.
Zu dem Artikel “Man zweifelt am Herrgott” von Anja Kernig in der Saarbrücker Zeitung vom 10.8.2006 hier mein Leserbrief, der auch abgedruckt wurde:
Es ist anzuerkennen, dass die Sbr. Ztg. sich dem Thema Autounfälle über das Leid, das Menschen dadurch widerfahren kann, zuwendet. Zwar berichtet sie fast täglich über Tote und Verletzte im Straßenverkehr und in ihrer wöchentlichen Autobeilage feiert sie geradezu die schnellen und schädlichen Autos. Aber das das Leid und den Schaden für alle blendet sie meistens aus.
Ich frage mich darüber hinaus warum die durch Autos verkrüppelten und geschädigten Opfer - soweit sie überhaupt noch leben - nicht stärker zu Wort kommen oder sich zu Wort melden.
Die Menschen, über deren durch das Autofahren erzeugte Leid in Ihrem Artikel berichtet wird, meinen zwar, sie müssten am “Herrgott zweifeln”. Es ist aber nicht der “Herrgott”, der fährt sondern es sind die Menschen. Niemand muss Auto fahren. Es gibt andere Verkehrsmittel oder ich lasse es sein.
Ich selbst habe z.B. kein Auto. So vermindere ich das Risiko, mir oder anderen einen erheblichen Schaden zuzufügen. Außerdem beteilige ich mich so nicht an der Unmweltzerstörung und den weltweiten politischen Verwicklungen durch den Zwang, Öl beschaffen zu müssen.
Und niemand ist gezwungen, zu rasen, Spritfresser zu kaufen oder gar nur zum Vergnügen herum zu gondeln.
Als Ingenieur plädiere ich für umweltfreundlichere Formen des Verkehrs. In anderen Ländern beschäftigt man sich schon mit der “Vision Zero” - wie erreiche ich Null Verkehrstote.
Dietrich A. Strohmaier
Geschrieben in Leserbrief, Verkehr | Drucken | 4 Kommentare »
Neue Webseiten
02.10.2006 von Oliver Doepner.
Die Saarbrücker Ortsgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz verwendet ab heute einen Weblog, um effizient aktuelle Informationen bereit zu stellen.
Die Beiträge kommen von freiwilligen Umwelt-Aktivisten der Ortsgruppe. Qualifizierte Kommentare sind jederzeit willkommen. Nutzen Sie dazu die Kommentarfunktion.
Wir wünschen allen Lesern viel Spaß auf unseren Seiten!
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