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SZ-Leserbrief bzgl. Autofahren
Dieser Eintrag stammt von Dietrich Strohmaier Am 02.10.2006 @ 19:04 In Leserbrief, Verkehr | 4 Kommentare
Zu dem Artikel “Man zweifelt am Herrgott” von Anja Kernig in der Saarbrücker Zeitung vom 10.8.2006 hier mein Leserbrief, der auch abgedruckt wurde:
Es ist anzuerkennen, dass die Sbr. Ztg. sich dem Thema Autounfälle über das Leid, das Menschen dadurch widerfahren kann, zuwendet. Zwar berichtet sie fast täglich über Tote und Verletzte im Straßenverkehr und in ihrer wöchentlichen Autobeilage feiert sie geradezu die schnellen und schädlichen Autos. Aber das das Leid und den Schaden für alle blendet sie meistens aus.
Ich frage mich darüber hinaus warum die durch Autos verkrüppelten und geschädigten Opfer - soweit sie überhaupt noch leben - nicht stärker zu Wort kommen oder sich zu Wort melden.
Die Menschen, über deren durch das Autofahren erzeugte Leid in Ihrem Artikel berichtet wird, meinen zwar, sie müssten am “Herrgott zweifeln”. Es ist aber nicht der “Herrgott”, der fährt sondern es sind die Menschen. Niemand muss Auto fahren. Es gibt andere Verkehrsmittel oder ich lasse es sein.
Ich selbst habe z.B. kein Auto. So vermindere ich das Risiko, mir oder anderen einen erheblichen Schaden zuzufügen. Außerdem beteilige ich mich so nicht an der Unmweltzerstörung und den weltweiten politischen Verwicklungen durch den Zwang, Öl beschaffen zu müssen.
Und niemand ist gezwungen, zu rasen, Spritfresser zu kaufen oder gar nur zum Vergnügen herum zu gondeln.
Als Ingenieur plädiere ich für umweltfreundlichere Formen des Verkehrs. In anderen Ländern beschäftigt man sich schon mit der “Vision Zero” - wie erreiche ich Null Verkehrstote.
Dietrich A. Strohmaier
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