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- 16.5.2010: Verkehrsüberwachung, die Stadt Saarbrücken und ihr schwindsüchtiger Haushalt.
- 23.4.2010: Filmkritik: "Die 4. Revolution - Energy Autonomy"
- 15.4.2010: Unsere Antwort auf die Grünen-Antwort
Weblinks
Archive für 14.10.2008
Keine Antwort ist auch eine Antwort!
14.10.2008 von Sabrina.
Da hatten wir unter dem 02.April dieses Jahres an die Geschäftsführerin des Karstadt Warenhauses in Saarbrücken wie folgt geschrieben und zwar, wie wir meinen, sehr freundlich:
“Sehr geehrte Frau Neumann-Radziszewski,
sicherlich können wir davon ausgehen, dass Ihnen die Zweckbestimmung unserer Organisation bekannt ist, die insbesondere auch darin besteht, Umweltgefährdungen abzuwehren und dagegen aktiv vorzugehen. Im Klima- und auch Lärmschutz sehen wir daher bedeutende Aufgaben unserer Tätigkeit, zu der sich allein in Saarbrücken rund 600 Menschen durch ihre Mitgliedschaft bekennen. Wir bedauern daher, dass Ihr Haus über das Reisebüro Vergnügungsflüge veranstaltet, die im August an 2 Tagen mit einer Junkers Ju52 stattfinden sollen. Dabei ist Fliegen schon als solches durch den damit verbundenen Schadstoffausstoß schädlich genug. Aber reine Nostalgieflüge, wie sie hier angeboten werden, rechtfertigen in keiner Weise die damit für die Menschen in und um Saarbrücken einhergehenden Lärmbeeinträchtigungen, noch die erwiesenermaßen klimaschädlichen Immissionen von Kohlendioxyd usw. Insgesamt sehen wir die von Ihrem Haus angebotenen Sonderflüge nicht als eine verantwortbare Werbung an. Dabei wissen wir, dass es eher auf Gedankenlosigkeit beruhen dürfte, in der heutigen Zeit solche “Angebote” zu unterbreiten. Um so mehr würden wir uns freuen, wenn Ihr Haus im Interesse von Natur und Umwelt - und das heißt insbesondere auch im Interesse der Menschen - auf solche Aktivitäten verzichten würde. Gerne sehen wir Ihrer Antwort entgegen und wünschen Ihnen gleichzeitig viel Erfolg bei Ihrer verantwortungsvollen Arbeit als Leiterin der Filiale Saarbrücken.
Mit freundlichen Grüßen”
Anwort: keine. Die schädlichen Umweltluftnummern fanden statt.
Godehard Grünewald
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Stadtluft – Bäume sind wichtig für das Klima
14.10.2008 von Sabrina.
Der Klimawandel wird auch in unseren Breiten immer häufiger für tropische Nächte sorgen. Vor allem die Großstädte werden nachts kaum mehr abkühlen. „ In extremen Situationen sind die Nächte im Stadtzentrum acht Grad wärmer als im Umland, so Dieter Scherer von der Technischen Universität Berlin. Der Klimatologe appelliert deshalb an die Städte, sich für die Zukunft zu wappnen und Netzwerke kleiner, mittlerer und großer Grünflächen anzulegen. Denn Parks und Frischluftschneisen kühlen nachts kräftig aus und geben die angenehmen Temperaturen im Umkreis von bis zu 300 Metern ab. Den Verantwortlichen im Amt für Grünanlagen und Forsten der Stadt Saarbrücken müssten angesichts dieser „ Botschaft „ die Ohren klingeln. Statt Pflegemaßnahmen an dem vorhandenen Baumbestand durchzuführen und Neuanpflanzungen vorzunehmen, lässt das Saarbrücker Grünamt leider immer noch völlig unbegründete Baumfällungen durchführen. Das Beispiel der Seilerstrasse im Nauwieserviertel zeigt in aller Deutlichkeit, dass die Verantwortlichen die Klimabotschaft entweder nicht verstanden haben oder einfach ignorieren. Vor ca. 2 Jahren wurden in der Seilerstrasse alle Bäume abgeholzt, damit „ Straßenlaternen „ installiert werden konnten. Trotz der Lippenbekenntnisse des damals zuständigen Bürgermeisters Breuers, für jeden der abgeholzten Bäume, neue Bäume anzupflanzen ist immer noch nichts passiert. Doch: die Hälfte der freien Flächen wurde zugepflastert, die noch vorhandenen wenigen freien Flächen, sind als Hundeklos umfunktioniert worden. Die Ortsgruppe des BUND wird auch weiterhin die peinliche Klimapolitik der Stadt anprangern und nicht eher Ruhe geben, bis die Seilerstrasse wieder mit Bäumen bepflanzt wird.
Hermann Holste
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Weiterbau der Saarbahn könnte die Umwelt stärker entlasten
14.10.2008 von Dietrich Strohmaier.
Im Lokalteil der Saarbrücker Zeitung am 14.10.08
Zum Artikel „Im Namen des Herrn unterwegs“ (SZ vom 22. September)
Der jetzige Konflikt zwischen der Geschäftsführung von Saarbahn&Bus und den Betriebsräten macht deutlich, dass die ehemaligen „Saartallinien“ in der Saarbrücker Verkehrspolitik keine gute Rolle spielen. Beamtendenken und gewerkschaftlicher Klüngel auf Kosten der Steuerzahler prägen das Bild. Dies ist meine ganz persönliche Erfahrung. Ergebnis zum Beispiel: Trotz hoher Zuschüsse aus anderen als städtischen Steuergeldern hat das Projekt Saarbahn den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) kaum vorangebracht. Die Umwelt in und um Saarbrücken wurde nicht wie geplant von den schädlichen Folgen des Autoverkehrs entlastet. Das Projekt stockt, wie jeder an der brachliegenden neuen Strecke zwischen Riegelsberg und Etzenhofen sieht. Die Stadt hat nicht das Geld hierzu. Der von den beiden großen Parteien im Stadtrat beherrschte Aufsichtsrat des Unternehmens hat die Situation mitverschuldet. Wieso meinen die Saarbrücker, sie könnten den ÖPNV im Saarland organisieren? Es ist schon lange bekannt, dass der ÖPNV wie etwa der Straßenbau Geld kostet. Der saarlandweite Verkehr ist Aufgabe der Landesregierung. Diese ist aber nach wie vor autozentriert und lässt den ÖPNV schleifen. So meistert das Saarland seine Probleme nicht.
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