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Hilfe für die Autoindustrie - Umweltschutz und unsere “Elite”

Dieser Eintrag stammt von Dietrich Strohmaier Am 11.11.2008 @ 16:45 In Verkehr | Keine Kommentare

Die Bundesregierung hat nun beschlossen, die Anschaffung neuer Autos durch zeitweisen Erlass der Kfz-Steuer zu fördern, um der “notleidenden” Autoindustrie zu helfen. Das ist ungerecht gegenüber anderen Unternehmen und schädigend für unsere Umwelt, unsere Lebensgrundlage. Durch diese Hilfe sparen zudem diejenigen am meisten, deren große Autos sowieso z.B. als Dienstwagen über den Vorsteuerabzug schon vom Steuerzahler subventioniert werden. Diese neuerliche Spritze kostet letztere zusätzlich viel Geld, das dann woanders wieder fehlt. Sogar die Armen finanzieren den Reichen etwa über die Mehrwertsteuer ihre Autos mit.
Eine Ungerechtigkeit ohnegleichen. Die “Elite”, die sich in der Finanzkrise als Super-Absahner gezeigt hat, schlägt wieder erbarmungslos zu. Die Bundesregierung und die von ihr geförderte “Elite” demonstriert damit des weiteren, dass für sie z.B. die kurzfristigen Gewinne wichtiger sind als die langfristige Umweltzerstörung durch den erhöhten CO2-Ausstoß. Die Aussagen der großen Koalition zum Schutz des Klimas verkommen zu bloßen Lippenbekenntnissen. Die Staatsschulden werden weiter steigen. Diese Koalition und damit deren Wähler bürden so skrupellos alles den künftigen Generationen auf. Unsere “Eliten” - aber auch deren Wähler und Unterstützer - müssen endlich die Verantwortung übernehmen und mit gutem Beispiel vorangehen. Der BUND Saarbrücken fordert deshalb auch die Saarbrücker “Eliten” auf, die Verantwortung für diese Gesellschaft zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Sie könnten z.B. statt der Spritfresser sparsamere und umweltfreundlichere Autos kaufen sowie weniger fahren.

Dietrich A. Strohmaier


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