Sie befinden sich aktuell in den bund-sb.de Blog-Archiven für den folgenden Tag 17.5.2011.
- Allgemein (44)
- Einkaufsführer (3)
- Energie (14)
- Leserbrief (8)
- Naturschutz (14)
- Politik (24)
- Presse-Mitteilung (5)
- Veranstaltung (8)
- Verkehr (27)
- Webseiten (4)
- 18.5.2012: Papierflut
- 26.4.2012: Tag gegen Lärm 2012
- 14.2.2012: Die große Kopulation
- 14.2.2012: Autofahrer "entkriminalisieren"?
- 10.2.2012: Ein Prof zu Klima etc.
- 26.1.2012: Ernas Abschied
- 21.1.2012: In Saarbrücken Klimawandel ohne Verursacher?
- 20.1.2012: Auto und Menschenrechte
- 02.12.2011: Weltklimatag 2011
- 23.11.2011: Neue Oberbürgermeisterin in Saarbrücken
Weblinks
- Mai 2012
- April 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Mai 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- November 2009
- Oktober 2009
- Juli 2009
- Mai 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Oktober 2007
- August 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- Oktober 2006
Archive für 17.5.2011
Radfahren in Saarbrücken
17.5.2011 von Dietrich Strohmaier.
Wer sich in Saarbrücken auskennt und seine Möglichkeiten nutzt kommt mit dem Fahrrad gut voran. Radfahren ist umweltfreundlich und sollte deshalb eigentlich besonders geschätzt werden; Besonders von den Autofahrern, die ja durch die Radfahrer mehr Platz auf den Straßen haben. Leider ist das bei einigen, von denen man dies am ersten erwarten sollte, noch nicht so der Fall. Etwa bei den Grünen. Die hatten vor über einem Jahr bei den Koalitionsverhandlungen einen Fahrradbeauftragten heraus geschlagen. Bisher ist dieser aber noch nicht bestallt und von Verbesserungen für den Radverkehr nichts zu sehen. Dass die Grünen die notorische Autolobby bei der Opposition nicht überzeugen konnte, ist nicht wirklich überraschend. Dass aber die Unterstützung bei den Koalitionären nicht hoch ist, spricht nicht für ihre Überzeugungskraft. Warum nicht mal die Verwaltung direkt angehen? Etwa mit einer Veranstaltung?
Mit der Unterstützung der „Radlerlobby“ ist es leider auch nicht weit her. Der ADFC hat sich kürzlich in einem von der Saarbrücker Zeitung gerne abgedruckten Brief mit Leisetreterei bemerkbar gemacht. Die bedauernswerten Autofahrer könnten oft die Situation der Radfahrer nicht richtig einschätzen. Die Wirklichkeit sieht leider so aus, dass Autofahrer Radfahrer töten und verletzen und nicht umgekehrt. Es wäre richtiger gewesen, diesen Sachverhalt zu betonen, um den Autofahrern die Gefahr von Unaufmerksamkeit oder Rücksichtslosigkeit zu verdeutlichen.
Leider geht auch unser Bundes-Verkehrsminister Ramsauer hier mit schlechtem Beispiel voran. Er nahm sich die sogenannten „Rüpel-Radfahrer“ vor. Derlei Zeitgenossen sind zwar nicht angenehm; Sie verursachen aber bei weitem nicht so viel Schäden wie die Rüpel-Autofahrer. Letztere dürfen mit Unterstützung von höchsten Stellen mit ihren Renn-Limousinen und Renn-Motorrädern auf unseren von
uns allen bezahlten Straßen rasen und immense Schäden verursachen.
Geschrieben in Politik, Verkehr, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »