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	<title>bund-sb.de</title>
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	<description>Die Webseiten der Saarbrücker BUND-Ortsgruppe</description>
	<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 05:52:01 +0000</pubDate>
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		<title>Forstschäden im Stadtwald</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 05:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Wurm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter dem Leichtathletik-Stadion der Hermann-Neuberger-Sportschule wurden seit dem Frühjahr
auf einer Fläche von etwa der Stadiongröße alle Bäume gefällt, die Wurzelstöcke entfernt und der
Boden planiert. Offenbar wurde dabei mit schwerem Gerät gearbeitet, wie es heutzutage in der
Forstwirtschaft üblich ist und auch von den entsprechenden Berufsgenossenschaften empfohlen
wird. Die Sicherheit der Waldarbeiter ist wichtig, und sie sollte auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem Leichtathletik-Stadion der Hermann-Neuberger-Sportschule wurden seit dem Frühjahr<br />
auf einer Fläche von etwa der Stadiongröße alle Bäume gefällt, die Wurzelstöcke entfernt und der<br />
Boden planiert. Offenbar wurde dabei mit schwerem Gerät gearbeitet, wie es heutzutage in der<br />
Forstwirtschaft üblich ist und auch von den entsprechenden Berufsgenossenschaften empfohlen<br />
wird. Die Sicherheit der Waldarbeiter ist wichtig, und sie sollte auch soweit irgend möglich<br />
gewährleistet sein. Die schweren Maschinen verdichten nun aber nicht nur den Waldboden,<br />
sondern hinterlassen auch an den nicht gefällten Bäumen Spuren. Die Rinde anderer Bäume ist<br />
an einigen Stellen abgeschabt und es tritt das beschädigte Holz zutage, vor allem dort, wo die<br />
Stämme gelagert und von wo sie dann abtransportiert wurden. Auf dem Fuß- und Radweg entlang<br />
der Straße zwischen den Bushaltestellen Wildpark und Landessportschule kann man diese Spuren<br />
gut erkennen. Es sollte eigentlich für eine nachhaltige Waldwirtschaft selbstverständlich sein, nur<br />
die ausgewählten Bäume zu schlagen und abzufahren, ohne die anderen Gewächse zu schädigen.<br />
Saarbrücken hat einen schönen und ausgedehnten Stadtwald, in dem man das Gefühl hat, ganz<br />
weit weg von allen großen Städten zu sein. Dieser Wald bietet allen Saarbrückern eine wunderbare<br />
Möglichkeit, im Alltag eine Natur zu erleben, in der nicht nur der Mensch im Mittelpunkt steht –<br />
und er wäre es wert, pfleglich behandelt zu werden.</p>
<p><a href="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/08/ogsbforstschaden_wunde-am-baum_nochkleiner.jpg" title="Wunde am Baum"><img src="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/08/ogsbforstschaden_wunde-am-baum_nochkleiner.jpg" alt="Wunde am Baum" /></a></p>
<p>© Foto: Andrea Wurm</p>
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		<title>BUND zu Parken in Saarbrücken</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietrich Strohmaier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist bekannt, dass die Stadt Saarbrücken über ihre Verhältnisse gelebt und einen Schuldenberg aufgehäuft hat. Wenn sie ihre Einnahmen durch den Betrieb von Parkhäusern aufbessern könnte, wäre das sicher interessant. Tatsächlich hat sie aber vor Jahren ihre Parkhäuser in einem politischen Deal an die private Q-Park verpachtet. Q-Park macht Gewinn, den die Autofahrer aufbringen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist bekannt, dass die Stadt Saarbrücken über ihre Verhältnisse gelebt und einen Schuldenberg aufgehäuft hat. Wenn sie ihre Einnahmen durch den Betrieb von Parkhäusern aufbessern könnte, wäre das sicher interessant. Tatsächlich hat sie aber vor Jahren ihre Parkhäuser in einem politischen Deal an die private Q-Park verpachtet. Q-Park macht Gewinn, den die Autofahrer aufbringen, was im Sinne des Verursacher-Prinzips grundsätzlich richtig ist. Ob die Stadt dies auch schaffen würde, sei dahingestellt. Sie macht also zumindest keine Verluste damit.<br />
Dem Umweltschutz würde man schaden, wenn man Bahn- und Bus-Nutzer sowie Radfahrer und Fußgänger an den Parkkosten der Autofahrer beteiligen würde. Leider entnimmt der BUND Saarbrücken den aktuellen Stellungnahmen der Parteien, dass der Umweltschutz bei ihnen keinen hohen Stellenwert hat. Lediglich die Grünen halten es für sinnvoll, dass die Autofahrer ihre Kosten selbst tragen sollten, und empfehlen die Nutzung der alternativen Mobilitätsformen. Was etwa 40% der Menschen auch tun - und sie sind genauso Kunden wie die &#8220;Autofreunde&#8221;!<br />
Am radikalsten fordert die FDP &#8220;preiswerten Parkraum&#8221;. Sie unterstellt vor allem den Grünen ideologische Verblendung. Dieses Argument könnte jedoch genauso gegen die FDP gerichtet werden. Sie argumentiert zudem unredlich, wenn sie behauptet, ihre Gegner würden &#8220;Autos raus und Fahrräder rein&#8221; fordern. Das tut niemand.<br />
CDU und FW fordern ebenfalls &#8220;kostengünstige&#8221; Parkplätze. Praktischerweise können diese beiden Franktionen aber derzeit keine Steuergelder dafür ausgeben.Es bleibt aber nicht bei diesen autofreundlichen Forderungen: Offenbar haben die Stadtverordneten auch keine Lösung für die Schäden durch den Autoverkehr, sondern nehmen Lärm, Feinstaub und CO2 billigend in Kauf. Die FDP hat jedenfalls auf unsere entsprechende Anfrage bisher nicht geantwortet.<br />
Der Hinweis - etwa der FW - auf &#8220;umliegende parkfreundliche&#8221; Städte erscheint uns ebenfalls nicht stichhaltig. In den großen Städten um Saarbrücken kostet das Parken auch Geld. Die näher liegenden wie Neunkirchen kann man nicht vergleichen. Saarbrücken ist ungleich attraktiver. Mit einer Steigerung der Lebensqualität durch mehr Umweltfreundlichkeit könnte es noch viel attraktiver werden.</p>
<p><a href="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/08/parkplatz_kleiner.jpg" title="Parkplatz"><img src="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/08/parkplatz_kleiner.jpg" alt="Parkplatz" /></a></p>
<p>© Foto von Robin Lattwein/BUND</p>
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		<title>Benzin kostenlos für alle?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietrich Strohmaier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Energie]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Populisten wie der Chef einer saarländischen Volkspartei fordern eine staatliche Deckelung der Spritpreise. Aber er sagt nichts dazu, wie der CO2-Ausstoß weiter abgesenkt werden soll. Denn wenn der Sprit billiger würde, stiege der Verbrauch doch an. Wegen des Klimawandels sollte er aber sinken. Als Populist müsste er fordern, dass der Sprit aus sozialen Gründen abgegeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Populisten wie der Chef einer saarländischen Volkspartei fordern eine staatliche Deckelung der Spritpreise. Aber er sagt nichts dazu, wie der CO2-Ausstoß weiter abgesenkt werden soll. Denn wenn der Sprit billiger würde, stiege der Verbrauch doch an. Wegen des Klimawandels sollte er aber sinken. Als Populist müsste er fordern, dass der Sprit aus sozialen Gründen abgegeben würde, - das könnte ihm noch mehr Stimmen einbringen. Er bewegt sich auf der Linie des Ex-Autokanzlers, der zu Beginn der rot-grünen Koalition mit einem „Basta“ die Ökosteuer auf 6 Pfg./Liter eingefroren hat. In der gegenwärtigen Krise der Staatsfinanzen würde doch nichts näher liegen, als die Ökosteuer zu erhöhen. Das würde den CO2-Ausstoß senken und zudem positive Signale etwa für sparsamere Autos, Wärmedämmung usw. aussenden. Unser ehemaliger Bundespräsident Köhler hatte zu Recht eine andere Einstellung zu höheren Benzinpreisen gefordert. Die wütenden Reaktionen in Leserbriefen in der Saarbrücker Zeitung hierzu zeigen leider, dass die Verbraucher noch lange nicht dazu willens sind. Sie werten leider den kurzfristigen finanziellen Vorteil offenbar höher als die langfristigen Schäden.</p>
<p><a href="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/07/benzin362732_r_b_by_andreas-morlok_pixeliode.jpg" title="benzin362732_r_b_by_andreas-morlok_pixeliode.jpg"><img src="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/07/benzin362732_r_b_by_andreas-morlok_pixeliode.jpg" alt="benzin362732_r_b_by_andreas-morlok_pixeliode.jpg" /></a></p>
<p>© Andreas Morlok / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">PIXELIO</a></p>
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		<title>Verkehrsüberwachung, die Stadt Saarbrücken und ihr schwindsüchtiger Haushalt</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 15:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Godehard Grünewald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise dürften Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und Haushaltssanierung nichts miteinander zu tun haben. Denn die von allen Verkehrsteilnehmern einzuhaltenden Regeln dienen dem Schutz von Menschen, Natur und Umwelt und müssen daher überwacht werden. Deshalb ist es richtig, wenn die Stadt überhöhte Geschwindkeit feststellt und ahndet, weil gerade solche Verstöße eine der Hauptursachen von Verkehrsunfällen darstellen. Dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise dürften Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und Haushaltssanierung nichts miteinander zu tun haben. Denn die von allen Verkehrsteilnehmern einzuhaltenden Regeln dienen dem Schutz von Menschen, Natur und Umwelt und müssen daher überwacht werden. Deshalb ist es richtig, wenn die Stadt überhöhte Geschwindkeit feststellt und ahndet, weil gerade solche Verstöße eine der Hauptursachen von Verkehrsunfällen darstellen. Dazu sind nun einmal technische Überwachungsgeräte notwendig, die angeschafft und bezahlt werden müssen. Diese Beschaffungen finanzieren sich aber nicht nur selbst, sondern spielen zusätzliche Einnahmen für den maroden Stadthaushalt ein. Soweit so gut. Aber warum erst jetzt? Ging es denn nicht schon in der Vergangenheit darum, unsere Straßen sicherer zu machen? Es kann doch nicht sein, dass erst fiskalische Interessen auslösendes Motiv für die Ahndung von Verstößen sind. Und wie steht es mit der Sanktion von anderen Verkehrsverstößen, die gerade die umweltbewusstesten, aber auch oft die schwächsten Verkehrsteilnehmer treffen, wie Fußgänger, Behinderte, Radfahrer, Eltern mit Kinderwagen? Und das noch durch das wirklich asoziale Verhalten von Fahrzeugführern, die ihr Gefährt ungestraft auf Geh- und Radwegen parken? Hier geschieht in der Innenstadt fast nichts, im übrigen Stadtgebiet überhaupt nichts. Vergleichbares gilt für den immer ärger werdenden Radau, den motorisierte Verkehrsteilnehmer durch aufheulende, hörbar “frisierte” Motoren oder durch aufgedrehte Musikanlagen verursachen und damit viele Mitmenschen schikanieren? Saarbrücken - auch weiterhin rechtsfreier Raum für derart rücksichtslose Zeitgenossen?</p>
<p><a href="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/07/falschparker.jpg" title="Falschparker"><img src="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/07/falschparker.jpg" alt="Falschparker" /></a></p>
<p>© Foto von <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">PIXELIO</a></p>
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		<title>Der Saarbrücker Wald wurde gekalkt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 11:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietrich Strohmaier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Energie]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es tatsächlich passiert:
Tonnenweise wurde Kalk über weiten Teilen des Stadtwaldes ausgekippt. Aus einem Kübel an einem Hubschrauber wurde der Kalk verteilt. Fußgänger waren gewarnt worden. Wie wurden die anderen Lebewesen gewarnt? Also ich wollte mich nicht mit Kalk bestäuben lassen. Sie etwa? Zur Rettung des Waldes oder nur des Ertrags aus dem Wald? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es tatsächlich passiert:<br />
Tonnenweise wurde Kalk über weiten Teilen des Stadtwaldes ausgekippt. Aus einem Kübel an einem Hubschrauber wurde der Kalk verteilt. Fußgänger waren gewarnt worden. Wie wurden die anderen Lebewesen gewarnt? Also ich wollte mich nicht mit Kalk bestäuben lassen. Sie etwa? Zur Rettung des Waldes oder nur des Ertrags aus dem Wald? Und das alles, damit die Mehrheit weiter etwa mit immer größeren Autos in der Gegend herum fährt, zum Spaß in die Karibik fliegt, sinnlos konsumiert oder kein Geld für die Wärmedämmung ihrer Häuser und Wohnungen ausgeben muss? Kann das gut gehen? Wer im Sinne des Umweltschutzes nachhaltig wirtschaftet braucht nicht zu solch abartigen Maßnahmen zu greifen.</p>
<p><a href="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/07/waldkalkung-ueberm-ehrenbaechle-i-a19190386.jpg" title="Waldkalkung"><img src="http://bund-sb.de/__oneclick_uploads/2010/07/waldkalkung-ueberm-ehrenbaechle-i-a19190386.jpg" alt="Waldkalkung" /></a></p>
<p>© Foto von <a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">PIXELIO</a></p>
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		<item>
		<title>Stellungnahme zur Veranstaltung von Bündnis90/DieGrünen am 26.5.2010 zum Radverkehr in SB</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 10:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietrich Strohmaier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Karlsruhe scheint Glück gehabt zu haben, dass sie  nach einer schlecht ausgefallenen Umfrage des ADAC sich zu mehr  Öffentlickeitsarbeit und mehr Radverkehrs-Infrastruktur aufgerafft hat.  Sie hat seitdem (2004) einen Radverkehrsbeauftragten, dieser ist  Saarbrücken leider verloren gegangen.
Dies ist nicht überraschend in einer Region mit sehr hoher Kfz- und  Autobahn-Dichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt <strong>Karlsruhe </strong>scheint Glück gehabt zu haben, dass sie  nach einer schlecht ausgefallenen Umfrage des ADAC sich zu mehr  Öffentlickeitsarbeit und mehr Radverkehrs-Infrastruktur aufgerafft hat.  Sie hat seitdem (2004) einen Radverkehrsbeauftragten, dieser ist  Saarbrücken leider verloren gegangen.</p>
<p>Dies ist nicht überraschend in einer Region mit sehr hoher Kfz- und  Autobahn-Dichte und einem weit über dem Durchschnitt liegenden <strong>CO2-Ausstoß</strong>.  Entsprechend am untersten Ende liegt der Anteil des Radfahrens. Es ist  zwar lobenswert, dass die Grünen in Übereinstimmung mit dem ADFC die  Saarbrücker zu mehr Radnutzung bewegen wollen. Doch deren Argumentation  (&#8221;Radfahren kann Spaß machen&#8221;) ist erstaunlich schwach. Die <strong>Autofahrer  freundlich zu bitten</strong>, doch den Radfahrern etwas mehr Raum und Geld  zu geben, ist schon seit Jahrzehnten nutzlos. Die reagieren meist  aggressiv und wollen von dem großen Stück, das sie sich genommen haben,  natürlich nichts abgeben. Die Radfahrer sollen doch sehen wie sie zu  ihrem Spaß kommen, die Autos schaffen Arbeitsplätze usw. Angesichts  der  sich abzeichnenden weltweiten <strong>Klima-Katastrophe</strong> ist es  lebenswichtig, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Er muss (in Deutschland)  schnellstens von 11 auf 2 t/Jahr und Person gesenkt werden, um große  Probleme zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund ist die Erhöhung des  Radverkehranteils und des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zur <strong>Eindämmung  des motorisierten Individualverkehr</strong> (MIV) ein denkbarer Weg. Gerade  die Verkehrsprobleme in der Stadt mit Toten und Verletzten sowie  Gesundheitsproblemen durch Lärm und Feinstaub machen sie wenig attraktiv  und verlangen neue Lösungen.</p>
<p>Wie die Vergangenheit zeigt kann nicht davon ausgegangen werden, dass  die Autofahrer dies einsehen und freiwillig die Nutzung des Autos  wenigstens einschränken. Ganz im Gegenteil versucht die <strong>Autofahrer-Lobby</strong>  etwa durch Abwrackprämie, niedrige Ökosteuer, günstige Parkgebühren,  mehr Straßen usw. die Nutzung des Autos noch zu verstärken. Darüber  hinaus versucht sie, die Kosten des Ganzen auf die Allgemeinheit  abzuwälzen. Ein Besucher des Hearing pochte geradezu auf sein  angebliches Recht auf den Straßenraum..</p>
<p>Der BUND Saarbrücken plädiert dafür, den  Autofahrern klar zu machen,  dass ein solches Verhalten höchst <strong>verwerflich </strong>ist. Die meisten  verdrängen diese Erkenntnis weshalb Argumente auf ethischer Grundlage  hier helfen könnten. Des weiteren könnte auf den ungeheuren Aufwand für  den MIV und die von ihm zu verantwortenden riesigen Schäden hingewiesen  werden. Die derzeitigen europaweiten Sparanstrengungen zeigen doch, dass  man nicht ungestraft ständig über seine Verhältnisse leben kann.  Radfahren ist hier ganz klar im Vorteil.</p>
<p>Es ist schon verwunderlich, dass selbst die Grünen sich so  offensichtlich zurückhalten und nicht die ganze Palette der Argumente  aufgefahren. haben.</p>
<p>Die Saarbrücker Zeitung berichtete am 28.5.2010 über die  Veranstaltung <a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarbruecken/Radfahren-kann-Spass-machen-Radfahren-kann-Spass-machen;art2806,3306356" target="_blank">wie folgt</a>:</p>
<blockquote><p><em>„Radfahren kann Spaß machen“<br />
Grünen-Hearing im Rathausfestsaal beschäftigte sich mit der Verbesserung  des Radverkehrs in Saarbrücken<br />
Wer in Saarbrücken mit dem Rad unterwegs ist, hat es nicht leicht.  Vernünftige Fahrradwege sind Mangelware, so die Klage vieler Radler. Der  Radverkehrsanteil liegt bei nur drei Prozent. Genau dieses Thema stand  im Mittelpunkt eines Hearings der Saarbrücker Grünen.</em></p>
<p><em>Saarbrücken. Beim ersten Hearing des Jahres im Rathausfestsaal  sammelten die Grünen am Mittwochabend Ideen für ein radlerfreundlicheres  Saarbrücken. Auch Johannes Schell vom Stadtplanungsamt Karlsruhe war  dabei. Könnte Karlsruhe als Vorbild dienen? Diese Frage stand im Raum.  Die Fakten: Auch die 290 000-Einwohner-Stadt in Baden hatte lange Zeit  mit schlechten Bedingungen für den Radverkehr zu kämpfen.</em></p>
<p><em>Erst als ein ADAC-Test 2003 diese an die Öffentlichkeit brachte,  setzte der Wandel ein. Mithilfe eines 20-Punkte-Plans wurde ein Großteil  der Mängel nach und nach beseitigt.</em></p>
<p><em>Um Platz für Radwege zu schaffen, wurden unter anderem  Auto-Fahrspuren verkleinert. Im Mittelpunkt des Plans stand dabei stets  eine Gleichberechtigung für Radfahrer gegenüber dem Autoverkehr. Doch  nicht nur neue Radwege und Abstellmöglichkeiten brachten den Erfolg.  Maßgeblich beteiligt, so erfuhren die Anwesenden, war auch eine  umfangreiche Imagekampagne, die das Bewusstsein der Bürger für den  Radverkehr stärkte.</em></p>
<p><em>Wäre eine solche Kampagne auch in Saarbrücken erfolgreich? Die  Grünen zeigten sich überzeugt davon. „Die Frage ist doch, wie wir aus  einer Situation herauskommen, die uns schon über Jahre hinweg so sehr  beschäftigt hat. Wir brauchen einen Verkehrs- und Bewusstseinswandel.  Bürokratie allein reicht nicht aus, es muss sich auch etwas in den  Köpfen der Menschen ändern“, so Kajo Breuer, Umweltdezernent der Stadt  Saarbrücken.</em></p>
<p><em>Konkrete Großprojekte allein für den Radverkehr gebe es noch nicht  viele, erfuhren die Gäste von Vertretern des Stadtplanungsamtes. Mit  den neuen Markierungen in der Dudweilerstraße und einem Radweg zur  Folsterhöhe schließe man bestehende Lücken. Auch bei Stadtmitte am Fluss  stehe kein eigener Etat für den Radverkehr zur Verfügung.<br />
Ist die angepeilte Zehn-Prozent-Marke für den Saarbrücker Radverkehr  dennoch bis 2015 erreichbar? Laut Guido Vogel, dem verkehrspolitischen  Sprecher der Stadtratsfraktion der Grünen, existiert vor allem ein  „Umsetzungsproblem“. Um alle Beteiligten zur Mithilfe zu überzeugen,  solle man zudem nicht nur Vernunftsargumente heranziehen, denn:  „Radfahren kann auch Spaß machen“, sagt Schell. „Die beste Werbung für  den Radverkehr ist und bleibt zudem immer noch ein guter Radweg!“</em></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BUND Saarbrücken zu Stadtmitte am Fluss.</title>
		<link>http://bund-sb.de/2010/06/02/bund-saarbrucken-zu-stadtmitte-am-fluss/</link>
		<comments>http://bund-sb.de/2010/06/02/bund-saarbrucken-zu-stadtmitte-am-fluss/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietrich Strohmaier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der BUND Saarbrücken hatte sich 2008 gegen das Projekt „Stadtmitte am Fluss“ ausgesprochen. Im Folgenden wollen wir unsere Argumente noch einmal zusammenfassen und aktualisieren. Als Träger öffentlicher Belange hatten wir damals zu den Entwürfen von Flächennutzungsplan und Bebauungsplan folgendes angemerkt:

Es steht weniger Raum für die Zurückhaltung des Hochwassers zur Verfügung.
Künstlicher und auch nur teilweiser Ausgleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der BUND Saarbrücken hatte sich 2008 gegen das Projekt „Stadtmitte am Fluss“ ausgesprochen. Im Folgenden wollen wir unsere Argumente noch einmal zusammenfassen und aktualisieren. Als Träger öffentlicher Belange hatten wir damals zu den Entwürfen von Flächennutzungsplan und Bebauungsplan folgendes angemerkt:</p>
<ol>
<li>Es steht weniger Raum für die Zurückhaltung des Hochwassers zur Verfügung.</li>
<li>Künstlicher und auch nur teilweiser Ausgleich durch problematische Ausbaggerung am Rand des Naturschutzgebiets St. Arnualer Wiesen/Osthafen vorgesehen.</li>
<li>Die Baumaßnahmen in der Wasserschutzzone sind gefährlich.</li>
<li>Die Prognosen für den Verkehrslärm sind zu kurzfristig. Der demografische Wandel, die Entwicklung der Kfz-Technik zu weniger Lärm sind nicht berücksichtigt. Außerdem ist das Potential einer Geschwindigkeits-Reduzierung nicht ausreichend untersucht.</li>
<li>In Höhe des Stadens sollte eine Lärmschutzwand gebaut werden.</li>
<li>Andere Straßen werden mehr Verkehr aufnehmen müssen. Auf dem „Boulevard“ (heutige FJR-Straße) steigt das Kfz-Aufkommen von 4800 auf 17000 Kfz/Tag.</li>
<li>An den Tunnelmündern ist mit erhöhten Schadstoff-Konzentrationen zu rechnen.</li>
<li>Dem Projekt fallen 121 Bäume zum Opfer.</li>
<li>Das westlich des neuen Tunnels anfallende Wasser muss in die Saar gepumpt werden, was zumindest ständig zusätzliche Energiekosten verursacht.</li>
</ol>
<p>Aus heutiger (2010) Sicht muss das Projekt noch deutlich kritischer gesehen werden. Zwar ist anzuerkennen, dass die Stadt diesen kapitalen Fehler einer Stadtautobahn an der Saar entlang korrigieren will. Sie möchte attraktiver werden. Doch mit den Mitteln der Vergangenheit - wie das mit diesem Projekt versucht wird - kann dies nicht gelingen. Der Verkehr wird nur verlagert. Vor und hinter dem geplanten Tunnel ist es weiterhin laut. Die Stadt leidet auch künftig unter dem  Autoverkehr.</p>
<p>Vor allem ist dieses Projekt kein Mittel gegen den Klimawandel, der bereits im Gange ist. Zudem müssen die bereits hoch verschuldeten öffentlichen Hände weitere Schulden machen. (Wohin das hemmungslose Schuldenmachen führen kann sehen wir jetzt am Beispiel Griechenland mit der Krise des Euro).  Ein Projekt, das so viel kostet, müsste zusätzlich den beiden  oben genannten Kriterien genügen.</p>
<p>Für uns  Umweltschützer war das Abholzen der Bäume an der Berliner Promenade ein Zeichen für die Unsinnigkeit des Projekts. Bei vielen Bächen hat man mittlerweile eingesehen, dass es besser ist, sie in den natürlichen Ursprungszustand zu versetzen. In der Vergangenheit hatte man einfach Abwasserkanäle daraus gemacht. Hier wird das Saarufer weiter zubetoniert.</p>
<p>Wir wissen von der Natur nur zu gut, dass derartige Entwicklungen langfristig gesehen werden müssen. Die Legislaturperioden sind hierfür viel zu kurz. Wer nachhaltig unter Berücksichtigung des Umweltschutzes plant und handelt, wird solche Fehler wie diese Stadtautobahn nicht machen.</p>
<p>Es wäre zu wünschen, dass Verwaltungen und Bürger hieraus lernen und die derzeit laufenden Straßenprojekte noch einmal kritisch überprüfen.</p>
<p>Langfristig muss die Stadtentwicklung dahin gehen, den Autoverkehr in der Stadt zurückzudrängen. Bus und Bahn, Radfahren und zu Fuß gehen müssen zusammen mit Grünflächen und Ereigniszentren die Oberhand gewinnen. City-Maut, P&amp;R-Plätze und Shared Space (gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer auf der Straße) sind Mittel dazu, die Stadt attraktiver zu machen. Metz macht Saarbrücken derzeit vor was hier möglich ist.</p>
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		<title>Verkehrsüberwachung, die Stadt Saarbrücken und ihr schwindsüchtiger Haushalt.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 14:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Godehard Grünewald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise dürften Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und Haushaltssanierung nichts miteinander zu tun haben. Denn die von allen Verkehrsteilnehmern einzuhaltenden Regeln dienen dem Schutz von Menschen, Natur und Umwelt und müssen daher überwacht werden. Deshalb ist es z.B. richtig, wenn die Stadt überhöhte Geschwindkeit feststellt und ahndet, weil gerade solche Verstöße eine der Hauptursachen von Verkehrsunfällen darstellen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise dürften Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und Haushaltssanierung nichts miteinander zu tun haben. Denn die von allen Verkehrsteilnehmern einzuhaltenden Regeln dienen dem Schutz von Menschen, Natur und Umwelt und müssen daher überwacht werden. Deshalb ist es z.B. richtig, wenn die Stadt überhöhte Geschwindkeit feststellt und ahndet, weil gerade solche Verstöße eine der Hauptursachen von Verkehrsunfällen darstellen. Dazu sind nun einmal technische Überwachungsgeräte notwendig, die angeschafft und bezahlt werden müssen. Diese Beschaffungen finanzieren sich aber nicht nur selbst, sondern spielen zusätzliche Einnahmen für den maroden Stadthaushalt ein. Soweit so gut. Aber warum erst jetzt? Ging es denn nicht schon in der Vergangenheit darum, unsere Straßen sicherer zu machen? Es kann doch nicht sein, dass erst fiskalische Interessen auslösendes Motiv für die Ahndung von Verstössen sind. Und wie steht es mit der Sanktion von anderen Verkehrsverstössen, die gerade die umweltbewusstesten, aber auch oft die schwächsten Verkehrsteilnehmer treffen, wie Fußgänger, Behinderte, Radfahrer, Eltern mit Kinderwagen und zwar durch das wirklich asoziale Verhalten von Fahrzeugführern, die ihr Gefährt ungestraft auf Geh- und Radwegen parken? Hier geschieht in der Innenstadt fast nichts, im übrigen Stadtgebiet überhaupt nichts. Vergleichbares gilt für den immer ärger werdenden Radau, den motorisierte Verkehrsteilnehmer durch aufheulende, hörbar &#8220;frisierte&#8221; Motoren oder durch aufgedrehte Musikanlagen verursachen und damit viele Mitmenschen schikanieren.</p>
<p>Saarbrücken - auch weiterhin rechtsfreier Raum für derart rücksichtslose Zeitgenossen?</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Die 4. Revolution - Energy Autonomy&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 08:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietrich Strohmaier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Energie]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Film &#8220;Die 4. Revolution - Energy Autonomy&#8221; von Carl-A. Fechner berichtet eindrucksvoll von Projekten in der Welt, die dezentral regenerativ Energie liefern. Es wurde zudem verdeutlicht wie die Art der Energieerzeugung unsere künftige Welt prägen wird. Einerseits die Besitzer und Nutznießer der fossilen und atomaren Energien, die den Klimawandel und die Folgen - etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film &#8220;Die 4. Revolution - Energy Autonomy&#8221; von Carl-A. Fechner berichtet eindrucksvoll von Projekten in der Welt, die dezentral regenerativ Energie liefern. Es wurde zudem verdeutlicht wie die Art der Energieerzeugung unsere künftige Welt prägen wird. Einerseits die Besitzer und Nutznießer der fossilen und atomaren Energien, die den Klimawandel und die Folgen - etwa CO2 und 100 000 Jahre Atommüll - weitgehend ausblenden. Andererseits die erstaunlichen Persönlichkeiten, die dem Mainstream zum Trotz den Ausstieg praktizieren. Deutlich auch die Botschaft, dass dezentral erzeugte regenerative Energie die Macht der großen Konzerne begrenzen könnte.<br />
Ausgeblendet wurde der Verbraucher und Wähler, der durch sein Verhalten die derzeitige Situation mit verursacht hat. Wieso kauft er in Deutschland nicht mehr Ökostrom, der noch nicht einmal teurer sein muss? Hier scheint mir der Film stark von Hermann Scheer, dem Umwelt-Spezialisten der SPD, geprägt zu sein. Die großen Parteien vermeiden es eifrigst, den Verbraucher zur Einsparung oder gar zum Verzicht zu ermuntern. Das wäre doch etwas, das jeder mit unmittelbarem Erfolg umsetzen könnte. Das fehlte dem Film und deshalb ist seine unmittelbare Auswirkung auf den Umweltschutz begrenzt.</p>
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		<title>Unsere Antwort auf die Grünen-Antwort</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 09:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietrich Strohmaier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist unsere Antwort auf die Antwort der Grünen
per Mail         08.04.10
Eure Antwort vom 12.3.2010 auf unsere „Wünsche an die Parteien im SBer Stadtrat“
Liebe Ingrid Wacht, hallo Stadtverordnete,
vielen Dank für Eure Antwort. Wir sehen es gerne, wenn Ihr in dieser Koalition nachhaltig Umweltschutzideen vertreten wollt. In vielen Punkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist unsere Antwort auf <a href="http://bund-sb.de/2010/04/15/antwort-der-grunen-auf-unsere-wunsche/">die Antwort der Grünen</a></p>
<p>per Mail         08.04.10</p>
<p>Eure Antwort vom 12.3.2010 auf unsere „Wünsche an die Parteien im SBer Stadtrat“</p>
<p>Liebe Ingrid Wacht, hallo Stadtverordnete,</p>
<p>vielen Dank für Eure Antwort. Wir sehen es gerne, wenn Ihr in dieser Koalition nachhaltig Umweltschutzideen vertreten wollt. In vielen Punkte sind unsere Vorstellungen sehr nahe.</p>
<p>Dies betrifft etwa die Stelle für Energie und Klimaschutz sowie für Luftreinhaltung, Lärmschutz und Mobilität. Wir hoffen aber, dass es sich um eine Stelle mit persönlicher und funktioneller Kompetenz des Stelleninhabers handelt. Im Internetauftritt der Stadt ergibt sich  seit Mai 2009 noch kein Hinweis darauf. Die Stichworte Energieeinsparung, Mobilität und Luftreinhaltung existieren dort erst gar nicht. Zum Klimaschutz werden dem interessierten Bürger nichts als Klima- und Wetterdaten von Saarbrücken geliefert. Dass es anders geht, zeigt das Stichwort &#8220;Lärmschutz&#8221; mit seinen zahlreichen Hinweisen und pdf-Dateien. Kurzum, die neue Stelle hat für den Bürger sichtbar bisher nichts gebracht.</p>
<p>Auch eine engere Verzahnung von Bau- und Umweltdezernat verspricht Vorteile. Die Zukunft wird zeigen, wie gut die Verwaltung hier zusammenarbeitet und was konkret erreicht wird.</p>
<p>Wir begrüßen, dass auch Ihr die Stadt „durchgrünen“ wollt. Aber wie sind da Eure Vorstellungen? Relativ einfach wäre zunächst, dass der vorhandene Grünbestand sorgsam gepflegt wird und nicht – etwa vom Grünamt – oft ziemlich rüde reduziert wird. Natürlich muss altes Holz auch mal entfernt werden. Könnte das Grünamt beziffern wie sich die klimarelevante Biomasse entwickelt? Dies sollte sich aber auf das reine Stadtgebiet ohne den angrenzenden Wald beziehen. Ansonsten ließe sich der Grünbestand auch durch Dach- und Fassadenbegrünung erhöhen.</p>
<p>Beim  CO2 strebt Ihr eine Reduzierung von 40% in Saarbrücken an. Auf welchen Zeitraum bezieht sich diese Aussage? Und betrifft sie ganz SB oder nur die stadteigenen Gebäude?</p>
<p>Durch dezentrale HKWs lässt sich sicher CO2 einsparen. Dies ist aber auch ein langfristiger Prozess. Befürwortet Ihr auch Windräder in und um SB?</p>
<p>Ein lohnendes Objekt des Umweltinteresses ist sicher auch der städtische Fuhrpark. Wie sehen die &#8220;engen Energiekoeffizienten&#8221; aus? Wie wird den damit befassten Mitarbeitern der verantwortungsvolle Umgang mit Energie und dem Geld der Steuerzahler näher gebracht? Also etwa: Muss diese und jene Fahrt sein? Könnte sie nicht umweltgerechter durchgeführt werden? Ein Indiz für mangelndes Bewusstsein ist zum Beispiel das unnötige Laufenlassen von Motoren, das wir noch immer häufig beobachten.</p>
<p>Euren Optimismus hinsichtlich der Elektrofahrzeuge teilen wir leider nicht. Ein Vorteil für die Umwelt entsteht erst, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien kommt.</p>
<p>Es ist sehr im Interesse des Umweltschutzes, den MIV zu reduzieren. Aber die Menschen vom Auto auf alternative Mobilitätsformen zu bringen, ist äußerst schwierig. Ein guter Weg wäre eine stärkere Nutzung des Fahrrads. Die angestrebte Verdreifachung des Radverkehrs erscheint uns aber sehr ambitioniert.</p>
<p>Sind eigentlich Eure Mitglieder vorbildlich bei der Nutzung des ÖPV? Hier ist sicher noch sehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Bei den Mitgliedern könntet Ihr Eure Arbeit testen.</p>
<p>Meint Ihr mit „Ausbau der Saarbahn“ nur den Weiterbau bis Lebach? Wenn  wie ursprünglich angedacht Verhältnisse wie in Karlsruhe angestrebt werden müssten noch andere Linien hinzu kommen. Hier zeigt sich ein Konstruktionsfehler des Saarbahn-Projekts: Die über Saarbrücken hinausführenden Strecken hätten unter aktiver Federführung des Landes gebaut werden müssen. Saarbrücken ist nicht nur mit diesem Projekt finanziell überfordert.</p>
<p>Wir wollen aber nicht verhehlen dass wir aus Erfahrung skeptisch sind. Auch im Umwelt- und Naturschutz zählen letztlich nur Taten, Erfolge, Ergebnisse.</p>
<p>Zunächst nur als Beispiele: Warum gabt Ihr wiederholt die Zustimmung zu Bebauungsplänen, die aufgrund der geplanten Stellung der Häuser eine Dachnutzung für Solaranlagen oft unmöglich machten? Ähnliches gilt für unsere Vorschläge, wirklich unabweisbarer Neuversiegelung von Flächen die Entsiegelung von Altflächen als Ausgleich entgegen zu stellen. Damit wären auch Möglichkeiten für neue Grünflächen gewonnen, unabhängig vom Thema Beethovenplatz.</p>
<p>Dann aber ist vor allem auch Euer starres Festhalten am sündhaft teuren und ökologisch schädlichen Projekt &#8220;Stadtmitte&#8221; Grund unserer Skepsis, denn Ihr stellt Euch damit selbst ein Bein: Auf Seite 3, zweiter Absatz Eures Schreibens heißt es: &#8220;Alle Entscheidungen und Initiativen des Saarbrücker Bündnisses stehen daher unter dem Vorbehalt der finanziellen Umsetzbarkeit.&#8221; Aber wie kann man sich dann gleichzeitig für dieses Projekt aussprechen, das eine Haushaltssanierung nur noch erschwert?</p>
<p>Eine Sanierung des Haushalts dürfte mit Euren beiden roten Koalitionspartnern sehr schwierig werden. Für uns ist jedenfalls klar: Wer im Sinne der Natur und des Umweltschutzes nachhaltig handelt wird sich nicht in eine derart aussichtslose Position bringen.</p>
<p>Zur stadtübergreifenden Verantwortung der Grünen habt Ihr leider nichts gesagt. Ihr seid ja auch Mitglieder der Saargrünen, die in der Jamaika-Koalition mitarbeiten.  Wir hoffen, dass es Euch gelingt, auf diesem Weg die Bedingungen für unsere Stadt zu verbessern.</p>
<p>Wir verfolgen und unterstützen gerne Euren und den Weg aller Stadtverordneten, die unsere Ziele in den Gremien aktiv und nachhaltig vertreten.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>i.A. Dietrich Strohmaier, Sprecher</p>
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